Ich bin Jan.
Schön, dass du hier bist. Wenn du wissen möchtest, wer eigentlich hinter dem Human Circle steht: Ich erzähle es dir so, wie ich es auch im Gespräch tun würde.
Seit über 30 Jahren arbeite ich mit Menschen. Angefangen hat das in der Hotellerie, dann kamen viele Jahre im Vertrieb, und seit 2014 begleite ich als Coach Frauen, Männer und Paare. Ich habe Human Circle Coaching gegründet und mit „Hormone, Hölle, Happy End“ ein Buch geschrieben. Das meiste, was ich über Menschen weiß, habe ich aber nicht aus Büchern. Das habe ich aus unzähligen Gesprächen und aus meinem eigenen Leben.

Woher ich komme
Ich bin in Frankfurt aufgewachsen, und meine Kindheit war alles andere als ruhig. Meine Eltern haben sich viel gestritten, irgendwann kam die Scheidung und danach ein langer Kampf, den ich als Kind natürlich mitbekommen habe. Als ich zehn war, ging mein Vater nach Paris. Unser Verhältnis war da schon lange schwierig, und es ist bis zum Schluss nicht leichter geworden.
Als Jugendlicher bin ich dann in Kreise geraten, die mir nicht gutgetan haben. Menschen, die ich damals meine besten Freunde nannte, haben mich verletzt, körperlich und seelisch. Und es gab keinen Vater und keinen anderen Erwachsenen, der an meiner Seite stand.
Mit 19 habe ich meinen Vater verloren. Damals habe ich mich emotional komplett abgekoppelt und nur noch versucht, irgendwie zu überleben. Funktionieren war das, was ich in diesen Jahren am besten gelernt habe. Vielleicht erkenne ich deshalb heute so schnell, wenn mir jemand gegenübersitzt, der schon viel zu lange nur noch funktioniert.
Groß geworden unter Frauen
Nachdem mein Vater weg war, war mein Alltag fast ausschließlich weiblich. Meine Mutter, meine Schwester und meine Oma waren jeden Tag um mich, dazu die Freundinnen meiner Mutter, bei denen ich viel Zeit verbracht habe. Meine Mutter hat mich gut erzogen, und von all diesen Frauen habe ich mehr gelernt, als mir damals bewusst war.
In meiner Jugend hatte ich viele beste Freundinnen, und immer wieder kam dieselbe Frage: „Warum verstehst du Frauen eigentlich so gut?“ Ehrlich gesagt wusste ich darauf nie eine Antwort. Heute denke ich, dass es viel mit diesen Jahren zu tun hat. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich lange vor allem mit Frauen gearbeitet habe.
Erfolgreich, aber nicht glücklich
Im Vertrieb hat sich das Funktionieren dann ausgezahlt. Ich war richtig gut, habe gut verdient, und von außen sah alles so aus, wie es aussehen soll. Glücklich war ich trotzdem nicht. Schon 2003 wusste ich eigentlich, was ich wirklich will: Ich wollte Coach werden. Aber jedes Mal, wenn ich davon erzählt habe, hieß es: „Du bist doch kein Psychologe, das kannst du nicht.“ Also bin ich geblieben.
Einen Mentor, der mich an die Hand genommen hätte, hatte ich nie. Mein Lehrer war das Leben selbst und ein paar wirklich großartige Menschen, denen ich unterwegs begegnet bin. Einer von ihnen war mein damaliger Vertriebsvorstand, den ich bis heute sehr schätze.
Den entscheidenden Satz hat mir dann meine Frau Mona gesagt: „Auf jedem Event kommen die Menschen zu dir. Du führst einfach Gespräche und berührst sie. Es wird Zeit, dass du genau das machst.“ Weil dieser Satz von ihr kam, hat er mir die Welt bedeutet. 2014 habe ich angefangen, als Coach zu arbeiten.
Was ich unterwegs gelernt habe
In all den Jahren habe ich gefühlt hunderte Seminare und Ausbildungen gemacht: Familien- und Systemaufstellungen, Reiki, Farbenlehre, unzählige Trainings und Coachings im Vertrieb und noch so einiges mehr. Lange war mir gar nicht klar, wie sehr das alles zusammengehört. Aber genau daraus ist nach und nach mein eigener Weg entstanden, mit Menschen zu arbeiten.
Wie der Human Circle entstanden ist
So, wie ich heute arbeite, habe ich eigentlich schon immer gearbeitet. Ich hatte nur lange keinen Namen dafür.
Dann kam eine Woche, die sich für mich angefühlt hat wie ein Zeichen. In dieser einen Woche kamen fast zehn Klientinnen auf mich zu, alle kurz vor dem Ende ihres Coachings, und alle wollten dasselbe wissen: Wo hast du das gelernt? Sie waren begeistert von unserer Arbeit und wollten auch lernen, Menschen so einfach lesen und verstehen zu können. Kurz darauf kam die Frage, ob ich nicht selbst ausbilden möchte. Und natürlich, was das kosten würde.
Ich habe gesagt: „Bevor wir über irgendeine Zahl sprechen, lasst mich erst einmal in Ruhe nachdenken.“ Ich wollte wissen, ob ich mir das überhaupt zutraue, wie so etwas aussehen könnte und in welchem Rahmen.
Also habe ich mich hingesetzt und alles aufgeschrieben, was ich je gelernt habe. Von den Familienaufstellungen über Reiki bis zu den Vertriebstrainings und der Farbenlehre. Am Ende war ein komplettes DIN-A4-Buch voll. Das war mega anstrengend, aber auch unglaublich bereichernd, weil ich dabei selbst eine kleine Innenschau machen musste.
Danach habe ich mich eingeschlossen und das erste Manual geschrieben. Nach ein paar Wochen war es fertig, und daraus ist der Human Circle entstanden.
Zwölf Bereiche, die zusammenhängen
Die Basis ist immer die Familie, in die wir hineingeboren werden, mit allem, was dazugehört, bis hin zu unserer DNA. Dann kommt der Ort, an dem wir aufwachsen. Ob das ein Dorf war, eine Großstadt oder ein ganz anderes Land, prägt uns oft mehr, als wir denken. Und dann unsere Kindheit, aus der so viel in die Art einfließt, wie wir heute Beziehungen und Freundschaften führen. So geht es weiter, über unseren Körper und unseren Beruf bis zu dem, was uns im Leben wirklich wichtig ist.
Keiner dieser zwölf Bereiche steht für sich allein. Wenn du verstehen willst, warum dich ein bestimmtes Muster heute so viel Kraft kostet, lohnt es sich oft, dorthin zu schauen, wo es angefangen hat.
Die Ausbildung
Seit etwa 2020 bilde ich Menschen im Human Circle aus, und seitdem entwickle ich die Ausbildung immer weiter. Am meisten freut mich, dass die Menschen, die ich bisher ausgebildet habe, die Sessions und Calls geliebt haben. Bei vielen hat sich dabei auch für sie selbst ganz viel gelöst, und vieles ist ihnen zum ersten Mal richtig bewusst geworden. Besonders begeistert hat sie der praktische Teil.
Heute
Seit 2010 bin ich mit Mona verheiratet, und 2020 kam unser Sohn zur Welt. Davor hatte ich jahrelang Angst, Vater eines Jungen zu werden. Ich dachte, es kann nur genauso schwer werden wie zwischen meinem Vater und mir und wie zwischen ihm und seinem Vater. Heute habe ich einen Sohn.
Ich begleite Menschen auf Deutsch und Englisch, online, ganz egal, wo sie gerade leben. Und ich urteile nicht. Du erzählst, ich höre zu und frage nach. Danach sage ich dir offen, was ich sehe und ob und wie ich dich unterstützen kann.
Wenn du magst, lernen wir uns kennen.